Justyna Pennards-Sycz

What a peculiar state were in. 100 x150 Kopie

Justyna Pennards-Sycz malt Bilder, in denen nach einer gegenständlichen, zweidimensionalen Tiefe gesucht wird, ohne dafür zu den traditionellen Mitteln des künstlerischen Ausdrucks zu greifen. Ihren Ausgangspunkt bilden die Natur und ihre Umgebung, die in außergewöhnlichen Momenten gezeigt werden, die von der Normalität abweichen. Japan nach dem Tsunami oder ein Blick in die Wälder, die gegen das Licht fotografiert werden, enthüllen eine verwunschene, magische Dimension der alltäglichen Dinge und stellen damit eine einzigartige Inspirationsquelle dar.

  • What a peculiar state were in. 100 x150 Kopie

    "What a peculiar State we're in..." 2016

  • BB 50 x 60 Flying

    "Flying" 2015

  • Justyna Pennards Sycz Preparing to Escape 1

    Diptych "Preparing to Escape" Part I - 2015

  • Justyna Pennards Sycz Preparing to escape part 2 dyptyk akryl na potnie 100 x 150 cm 2015

    Diptych "Preparing to Escape" Part II - 2015

  • Preparing to Escape DYPTYK

    Diptych "Preparing to Escape" 2015

  • Justyna Pennards Sycz Where did I put it akryl na potnie 100 x 150 cm 2015 Kopie

    "Where Did I Put It?" 2015

  • Justyna Pennards Sycz Come And Find Me 100x140 2016 1 Kopie

    "Come And Find Me" 2016

  • Justyna Pennards Sycz Gold Digging 80x120 2016 300dpi Kopie

    "Gold Digging" 2016

  • CC Life under Construction 80 x 120 2015 Kopie

    "Life under Construction"2015

  • Justyna Pennards Sycz Light will guide you 1 akryl na potnie 100 x 150 cm 2015 Kopie

    " Light will guide you I" 2015

  • Justyna Pennards Sycz Light will guide you 2 akryl na potnie 100 x 120 cm 2014 Kopie

    "Light will guide you II" 2014

  • LL Field of Dreams 30 x 60 cm 2016 Kopie

    "Field of Dreams" 2016

  • LL Red Desert Water 30 x 60 cm 2016 Kopie

    "Red Desert Water" 2016

  • CC Future Excavation 50 x 60 2016 Kopie

    "Future Excavation" 2016

  • Excavation Red 300 dpi Pennards 50 x 60 2016 Kopie

    "Excavation Red" 2016

  • kl120 x 80 Physalia physalis uczy sie latac 6 Kopie

    "Physalia Physalis learns to fly" 2013

  • 50 x 60 Cykl Night Water Dark Forest 1 Justyna Pennards Sycz

    Series:Night Water "Dark Forest I" 2015

  • 130 x 100 Dark Forest 0 Justyna Pennards Sycz

    "Dark Forest 0" 2015

  • 50 x 60 Cykl Night Water Instincts Justyna Pennards Sycz

    Series:Night Water " Instincts" 2015

  • 50 x 60 Cykl Night Water Water forest Justyna Pennards Sycz

    Series:Night Water "Water Forest" 2015

  • Justyna Pennards Sycz Night swimming requires a quiet night akryl na potnie 140 x 100 2015 Kopie

    "Night Swimming Requires a Quiet Night" 2015

  • Jusytna Pennards Sycz Japan 2 Wind 100 x 140 Kopie

    Series: Japan II "Wind" 2012

  • Justyna Pennards Sycz Golden door akryl na potnie 50 x 60 cm 2015

    "Golden Door " 2015

Das Chaos ist ein immer wiederkehrendes und auffälliges Thema in Justynas Gemälden. Manche Leinwände gehen ganz und gar in farbigen Formen unter. In anderen experimentiert die Künstlerin offensichtlich mit unterschiedlichen Pinselstrichen und untersucht den Prozess des Malens an sich. Was kann Farbe an sich erreichen? Was kann ein Maler hinzufügen? Die gegenständliche Art des Themas scheint an Bedeutung zu verlieren - nicht das Bild ist wichtig, sondern die Art, wie es entstanden ist.

Genauso, wie die traditionelle Malerei ein Fenster zur Welt darstellen möchte, können die Gemälde von Justyna als ein Fenster zur alternativen Realität erfahren werden - einer Realität, in der es oft keine echten Objekte gibt. Die Tiefe wird durch die Gegenüberstellung des Hintergrunds und des Vordergrunds erreicht, was vor allem in den Werken deutlich wird, wo ein harmonischer Hintergrund mit farbigen Strukturen übermalt wird.

Es stellt sich die Frage - wie kann man diese neue Abstraktion verstehen, die auch als eine neue Realität präsentiert werden könnte?

Eine Farbe ist ein starker Impuls, der vibriert, sich bewegt und aufleuchtet. Sie hat viel Kraft und stellt eine große Herausforderung dar. Eine Komposition mit vielen unterschiedlichen Farben erfordert viel Expertise in diesem Bereich. Wie beeinflusst sie die Perspektive? Wie gesättigt sollte sie sein? Wie können die Farben kombiniert oder einander gegenübergestellt werden? Es gibt keine bindende Antwort auf alle diese Fragen, obwohl es in der Theorie durchaus Hinweise gibt, wie der Künstler vorgehen sollte. Der Künstler entscheidet jedoch jedes Mal wieder selbst, welche ungreifbaren Nuancen er sucht. Die Kunst ist eine Gleichung mit einer großen Anzahl von Variablen, gleichzeitig aber auch Kommunikation mit dem Publikum - eine Übertragung der Energie auf den Betrachter.

Mein Verlangen zu malen ist extrem stark. Man könnte es mit einer störenden Stimme in meinem Kopf vergleichen, die mich dazu drängt zu malen. Ähnlich wie ein Sportler, der sich ohne Training schlecht fühlt, kann ich auch ohne Pinsel und Farbe schlecht funktionieren.

Justyna Pennards-Sycz


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